Reverse Factoring erfreut sich bei Unternehmen einer immer größeren Beliebtheit. Die Bafin hat nun darauf reagiert und nimmt bei den Konzernabschlüssen 2021 schwerpunktmäßig Lieferkettenfinanzierungen in den Fokus. Das berichtet das Fachmagazin „Der Treasurer“. Daher gilt es, nun besondere Vorsicht bei der Bilanzierung walten zu lassen.

Laut „Der Treasurer“ werde die Aufsichtsbehörde vor allem darauf achten, wie Reverse-Factoring-Transaktionen in den Bilanzen und der Kapitalflussrechnungen dargestellt werden. Welche Fehler beim Aufsetzen eines Reverse-Factoring-Programms lauern, erklärt in dem Artikel Noerr-Anwalt Wolf Stumpf: Werde die von einem Reverse Factoring umfasste Forderung gegen den Forderungsschuldner nicht mehr als Verbindlichkeit aus Lieferung und Leistung betrachtet, sondern in eine Finanzverbindlichkeit umqualifiziert, habe das gravierende negative Folgen für ein Unternehmen. Im schlimmsten Fall droht somit die Fälligstellung des Konsortialkredits.

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